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FÜRACKER ÜBERGIBT FÖRDERBESCHEIDE FÜR DEN AUSBAU DER DIGITALEN INFRASTRUKTUR IN UNTERFRANKEN
9 Gemeinden profitieren // über 4,2 Millionen Euro Fördersumme // zusätzlich über 2,4 Millionen Euro für Glasfaser an 81 Schulen

„Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. Neun Gemeinden aus Unterfranken erhalten heute insgesamt über 4,2 Millionen Euro Förderung. Damit haben bereits 1.782 Gemeinden, also über 86 Prozent aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten“, freute sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Übergabe der Breitband-Förderbescheide an die Kommunen am Montag (4.11.) in Nürnberg. „Unsere Breitband-Strategie ist genau richtig für Bayern und ermöglicht Glasfaser bis ins Haus. Die Gemeinden entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit wo dies geschieht“, betonte Füracker.

Zusätzlich profitieren 81 Schulen in Unterfranken mit insgesamt über 2,4 Millionen Euro von der bayerischen Richtlinie zur Förderung von Glasfaseranschlüssen und WLAN-Infrastruktur für öffentliche Schulen, Plankrankenhäuser und Rathäuser (GWLANR). Der Freistaat unterstützt seine Kommunen weiterhin kräftig, damit sie ihre zentralen Einrichtungen direkt mit Glasfaser erschließen und die WLAN-Infrastruktur ausbauen können. „Mit einer gigabitfähigen digitalen Infrastruktur vor Ort ebnen wir den Weg für neue digitale Anwendungsmöglichkeiten in Bildung, Medizin und Verwaltung und sorgen damit insbesondere für eine zeitgemäße, komfortable Umgebung für Schüler und Patienten“, betonte Füracker.

„Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung – eine bundesweit einzigartige Summe. Unsere Breitbandförderung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums“, unterstrich Füracker. Rund 94 Prozent der bayerischen Haushalte haben inzwischen Zugang zu schnellem Internet (mind. 30 Mbit/s). In keinem anderen Bundesland wird mehr Glasfaser gebaut. Bei den aktuellen Projekten werden über 50.000 km Glasfaserleitungen verlegt und mehr als 764.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt, vor allem im ländlichen Raum.

Bayernweit sind bereits 98 Prozent (2.018 von 2.056) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. Alle Kommunen wurden zum Förderverfahren beraten. Jede zweite Kommune nutzt das Verfahren mehrfach. Nach Abschluss der momentan laufenden Baumaßnahmen werden mindestens 99 Prozent der bayerischen Haushalte mit schnellem Internet versorgt sein. Ziel der aktuellen Förderprojekte ist, diese Flächendeckung weiter zu steigern und die Glasfaser noch weiter ins Land zu bringen, möglichst bis in die Gebäude (FTTB – Fiber to the building). „In Bayern geht der Breitbandausbau mit Riesenschritten voran“, hob Füracker hervor.

Die Gemeinden in Unterfranken engagieren sich stark beim Breitbandausbau. Es befinden sich mit 304 Gemeinden 99 Prozent im Förderverfahren. 252 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt über 104,6 Millionen Euro zugesagt. Ein Teil der Fördermittel von maximal rund 192 Millionen Euro für Unterfranken ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets und schließen Sie auch kleine Ortschaften an“, appellierte Füracker.

Heute wurden weitere 9 Bescheide für die Erschließung mit schnellem Internet mit einer Fördersumme von über 4,2 Millionen Euro an 9 Gemeinden im Regierungsbezirk Unterfranken übergeben:

Gemeinde Kleinkahl: 1.011.808
Stadt Haßfurt: 659.548
Gemeinde Knetzgau: 273.789
Gemeinde Theres: 741.652
Gemeinde Hausen: 148.409
Gemeinde Gochsheim: 370.096
Gemeinde Sonderhofen: 136.376
Gemeinde Thüngersheim: 657.813
Gemeinde Unterpleichfeld: 292.289

Förderbescheid


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