// ehrungen standen im mittelpunkt der feier

// ehrungen standen im mittelpunkt der feier

Mit einem Festkommers feierte der VfR-Burggrumbach seinen 70. Geburtstag. In seiner Rede sagt Vorsitzender Günter Kamm, dass der Verein durch das breite Sport- und Spiel- Angebot gezielt auf die Wünsche seiner Mitglieder eingehe.  So entstanden im Laufe der Jahre viele Abteilungen, die weniger auf Gesundheit und Fitness ausgerichtet seien, wie beispielsweise die Schachmannschaft. Denn eines verbinde alle: “Wir betreiben mit viel Vergnügen und aus Freude an der Bewegung unseren Sport und sind immer dabei, wenn Unterhaltung und Vergnügen angesagt sind.”

99 Ehrungen

Beim Festkommers wurden insgesamt 99 Personen geehrt. Michael Heeg für 20-jährige Tätigkeit in der Vorstandschaft (BLSV-Verdienstnadel in Silber mit Gold und Urkunde, BFV-Ehrenzeichen in Gold, Verdienstnadel in Silber und Urkunde); Matthias Ziegler und Hermann Schraut für 25-jährige Tätigkeit in der Vorstandschaft (BLSV-Verdienstnadel in Gold und Urkunde sowie die VfR-Urkunde);  Werner Roth, Walter Kilian und Norbert Demal für 60-jährige Mitgliedschaft und Ernennung zum Ehrenmitglied sowie Alfons Hain und Wilhelm Vath für 65-jährige Mitgliedschaft.  Für 20-jährige und 25-jährige Mitgliedschaft wurden jeweils zehn Personen, für 30-jährige 15, für 40-jährige 44 und für 50-jährige Mitgliedschaft zwölf Personenn geehrt.

Die Festzeitschrift mit Chronik

Eine prall gefüllte Festschrift mit Chronik zeigt auf 96 Seiten die Vielfalt des Vereins, in der nicht nur sportliche, sondern auch gesellschaftliche und zum Teil kuriose Ereignisse festgehalten wurden. Gekonnt mit geschichtliche Parallel-Ereignissen skizzierte Günter Dusel die 70-jährige VfR Geschichte: Am 30. Januar 1949 gründeten elf Bürger aus Burggrumbach im Gasthaus Ziegler den Sportverein VfR Burggrumbach und wählten Walter Kilian zum ersten und Heinrich Rexroth zum zweiten Vorsitzenden. Die Aufnahmegebühr betrug eine DM und der Monatsbeitrag 50 Pfennig. Noch im selben Jahr trat die Tischtennisgruppe Burggrumbach dem Verein bei und die Gemeinde stellte ein Gelände zum Bau eines Sportplatzes zur Verfügung. Im Jahr darauf gab es den ersten Spatenstich und drei Monate später wurde die Anlage von Pfarrer Rösser eingeweiht. Das neue Sportheim wurde am 13. Juli 1969 zum 20-jährigen Vereinsjubiläum eingeweiht.

Am 19. März 1955 fand die erste Vorstellung der Theatergruppe mit dem Stück “Der Geiger von Gmünd” statt. Es folgten Großveranstaltungen mit den “Original Oberkrainer Musikanten”, der “Süd-West-Starparade” mit Topstar Heino, dem “Duo Kollmannsberger” oder mit dem Kabarettisten Michl Müller.

Lobeshymnen der Ehrengäste

Eberhard Nuß war zum Festkommers nicht nur als Landrat gekommen sondern auch aus sportlicher Verbundenheit als ehemaliger Vorstand des Sportvereins Bergtheim. Bürgermeister Alois Fischer meinte, dass im VfR im hohen Maß untereinander Teamgeist, Sportgeist und Spaß vorherrsche. Burkard Losert von Kreis- und Bezirksverband war erstaunt, dass zwei Drittel aus Burggrumbach Mitglied im Verein sind und davon die Hälfte Kinder und Jugendliche. Florian Wäsch überreichte 40 Tischtennisbälle, da “bei allem Jubiläums-Vereins-Trubel fast das 40-jährige der Tischtennisabteilung vergessen worden wäre.” Claus Höpfner (Kreis-Jugendleiter BFV) gratulierte und übergab einen Fußball. Stefan Haupt (TSV-Unterpleichfeld) lobte die super Zusammenarbeit. Michael Issing (DJK-Erbshausen) brachte einige selbstgemachte Wimpel mit den Emblemen der Spielergemeinschaft DJK und VfR mit. Winfried Schraut (Kindergarten St. Martin) hatte für den Vorstandschaft einen “Fresskorb” mitgebracht und am Ende gab Pfarrer Helmut Rügamer dem Jubiläumsjahr seinen Segen.  Musikalisch wurde der Abend umrahmt von der Gruppe EMOtion unter Leitung von Karl-Heinz Comens.

Am 22. September ist der Jubiläum-Festgottesdienst in der Burggrumbach Kirche danach Mittagessen im VfR-Sportheim.

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Text und Bilder: Rainer Weis, MainPost


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