// stellungnahme zum artikel  v. 18.05.18 der mainpost

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Schule von oben

Anmerkung von Bürgermeister Fischer:

Unsere Stellungnahme zu den haltlosen Vorwürfen erhielt die MainPost bereits am Freitag, den 18.05.2018 mit der Bitte um schnellstmögliche Veröffentlichung. Laut Nachfrage bei der Redaktionsleitung am 22.05.2018 warum unsere Darstellung noch nicht erschienen ist, bekam Bürgermeister Alois Fischer folgende Auskunft: “Die MainPost wird erst Rücksprache mit Herrn Losert halten, bevor die Gegendarstellung von Unterpleichfeld abgedruckt wird.” Bürgermeister Fischer ist bitter enttäuscht über die Vorgehensweise der Mainpost, denn wir wurden bezüglich der Unterstellungen nicht zum Sachverhalt gehört, was nun umgekehrt der Fall sein soll.

Losert bezichtigt die Gemeinde Unterpleichfeld des Betrugs

Die Gemeinde Unterpleichfeld ist Eigentümerin des Mittelschulgebäudes in Unterpleichfeld. Wenn Bürgermeister Losert bei einem Gesprächsabend mit Eltern der Mittelschule behauptet bei besagtem Schulgebäude in Unterpleichfeld handelt es sich um eine “Schrottimmobilie”, unterstellt er der Gemeinde Unterpleichfeld quasi eine Straftat, denn der Begriff Schrottimmobilie bezeichnet umgangssprachlich eine Immobilie, die sich in mangelhaftem Zustand befindet und dem Erwerber unter Vorspiegelung falscher Tatsachen auf betrügerische Weise deutlich über Wert verkauft wurde.
Die Schule wurde 1967 erbaut und 1991 aufwändig saniert. Im Rahmen der geplanten Schulstandortreduzierung auf einen Schulstandort wurden alle Standorte ergebnisoffen von einem, von der Allianz “Würzburger Norden” bestimmten, neutralen, Architekturbüro begutachtet.
Alle Mitgliedsgemeinden, auch Rimpar, hatten waren sich im Vorfeld einig, das Ergebnis anzuerkennen. Das Rimpar jetzt beleidigt ist, dass nicht sie sondern das kleinere Unterpleichfeld der bessere Standort sind ist zwar nachvollziehbar aber ändert nichts an den Tatsachen.
Anschließend wurde für das Schulgebäude in Unterpleichfeld ein Wertgutachten erstellt. Weder bei der Begutachtung noch im Wertgutachten wird auf eklatante Brandschutzmängel hingewiesen.
Für die Schule wurde vom Ingenieurbüro März ein Brandschutzkonzept erstellt. Es sind Flucht- und Rettungswegpläne und Beschilderungen angebracht und im ganzen Gebäude sind vernetzte Rauchmelder installiert.
Das zukünftig eventuell ein Gastschulantrag gestellt werden muss, ist keine Drangsalierung durch den neuen Schulverband, sondern die verpflichtende Anwendung geltenden Schulrechts in Bayern.
1. Bürgermeister Fischer war, nach der Lektüre des Zeitungsartikels der Main Post vom 18.05.2018, äußerst verwundert darüber, warum Losert während seiner langjährigen Mitgliedschaft im Schulverbund niemals ein Wort über angebliche Mängel im Brandschutz verloren hat, wenn diese doch so eklatant seien. Persönlich sei er sehr enttäuscht über Loserts Auftreten in dieser Angelegenheit. Die Angst vor einem Ansehensverlust, wenn Rimpar nicht mehr Mittelschulstandort ist, wiegt scheinbar höher als das Wohl der Schulkinder. Die pädagogischen Vorteile eines einzigen Schulstandorts gegenüber mehreren Standorten scheinen in seinen Augen nur dann gegeben zu sein, wenn dieser in Rimpar liegt.


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