// weihnachtsgruß des bürgermeisters

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SEHNSUCHT

 

Wir haben eine Sehnsucht, eine Ur-Sehnsucht in uns, die Geborgenheit heißt und Frieden. Eine Sehnsucht nach einer starken Hand, die uns trägt in schwachen Zeiten, die uns Ängste nimmt und tröstet, wenn wir traurig sind. Eine Hand die uns führt und weist und eine, die uns wärmt und liebt.

 

(© Hanna Schnyders)

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

auf diese Aussage von Hanna Schnyders bin ich kürzlich durch Zufall gestoßen und – ja, sie hat mich etwas nachdenklich gestimmt. Wer wünscht sich nicht manchmal diese starke Hand, die uns tröstet und die uns führt und trägt in all unseren Lebenslagen?

Die Sehnsucht nach Geborgenheit und Frieden schlummert in uns allen. Wir alle brauchen Liebe und Wärme. Dabei stehen wir doch im Alltag alle so tapfer unseren „Mann“, selbstbewusst, engagiert, unermüdlich, oft ohne Rast – und nichts scheint uns erschüttern zu können. Weit gefehlt: Wir sind oft nicht so stark wie es scheint – und bläst uns der Wind mit all seiner Wucht mitten ins Gesicht, dann taumeln wir und würden uns am liebsten verkriechen in ein winziges Mauseloch.

Die Weihnachtstage sind für viele von uns eine Zeit, in der wir uns am meisten wünschen, wieder Kind zu sein: Wir erinnern uns alle gerne an die tiefe, ursprüngliche Freude, die wir an diesem Fest hatten. Und da ist sie wieder, diese Geborgenheit, diese Liebe und Wärme, die uns in Kindheitstagen umfangen hielt. Davon träumen wir wohl ein Leben lang!

Doch genießen wir die Weihnachtszeit im Hier und Jetzt –  Tage, in denen wir uns alle gemeinsam Gedanken machen sollten und uns glücklich schätzen müssen, dass es uns gut geht. Um dies zu bemerken, sollte uns nicht nur Weihnachten dienen. Tatsächlich ist es so, dass uns der Zeitenlauf immer schneller vorkommt und wir uns manchmal wie Getriebene fühlen, die am liebsten mal den Pausenschalter des Lebens bedienen möchten. Aber die Zeit kennt keinen Urlaub, jede Zeit ist einmalig und gerade deshalb viel zu kostbar, um verschwendet zu werden. Dies gilt auch für unsere Gemeinde. Und ich bin fest davon überzeugt, dass wir keine Zeit verschwendet haben. Wir gehen zielstrebig unseren Aufgaben nach, agieren zukunftsweisend und mit vorausschauendem Blick auf Zeiten, in denen unsere Konjunktur vielleicht wieder etwas stagniert. Bis dahin haben wir mit unseren neuen Kindergarteneinrichtungen, dem Kulturhaus und dem neuen Feuerwehrgebäude auf dem Dorfplatz, unserem im Bau befindlichen Gewerbegebiet „Windmühle“ sowie neuen Wohnbaugebieten perfekte Infrastrukturen für unsere Gemeinde geschaffen.

Allen, die sich mit Rat und Tat, mit Hand und Hirn für unser Gemeinwesen, für unsere Gemeinde Unterpleichfeld eingesetzt haben, möchte ich an dieser Stelle ganz herzlich danken und diesen Dank mit der Hoffnung verbinden, dass Sie sich auch in Zukunft so engagieren werden. Ich persönlich freue mich als Bürgermeister darauf, auch im kommenden Jahr im Dienste der Gemeinde Unterpleichfeld und im Dialog mit Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, nach bestem Wissen und Gewissen wichtige Entscheidungen für unsere Gemeinde auf den Weg bringen zu können.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

auch im Namen des Gemeinderates und der Verwaltung wünsche ich Ihnen und Ihren Familien sowie allen, die sich unserer Gemeinde und den in ihr lebenden Menschen verbunden fühlen, ein gesegnetes, friedvolles und besinnliches Weihnachtsfest sowie erholsame Feiertage. Mögen im neuen Jahr 2019 persönliches Wohlergehen, Glück, Erfolg und Gesundheit Ihre ständigen Begleiter sein.

 

Ihr

Alois Fischer

  1. Bürgermeister

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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