// symphonic meets classic, queen & friends

// symphonic meets classic, queen & friends

Konzert-Events am 23. und 24. November in Unterpleichfeld

„Dieses grandiose Konzert wird zweifellos in die Geschichte unseres Vereins eingehen“, ist sich das Organisationsteam um Fabian Bauer, Burkhard Kuther, Marcus Friedrich, Conny Göbel und Andreas Kleinhenz aufgrund der euphorischen Resonanz einig. Ihre Namen stehen für ein Team an Musikern, Technikern, Helfern und Sponsoren, die unter dem Titel „Symphonic meets classic, Queen & friends“ mit zwei Showabenden jeweils gut 600 Gäste „gerockt haben“.

„Wir schweben noch auf Wolke sieben“, gesteht Projektleiter Kleinhenz angesichts der positiven Kritik. „Ich hatte Gänsehaut“, „Der Hammer, war das ein wunderschöner Abend“, „Wer das nicht gesehen hat, hat echt was versäumt“, „Ein Traum“, „Super vorbereitet und gespielt, toll gesungen, Top-Ambiente“, „Königliche Musik“, lauteten die Kommentare der Konzertbesucher und hallt es auf der Facebook-Seite des Musikvereins Unterpleichfeld nach.

Das, was die Herzen der Musikfans hochschlagen lässt, war ein gewagtes Mammutprojekt des renommierten Musikvereins Unterpleichfeld, der nach der deutschen Erstaufführung von „Planet Earth“ von Johan de Meij vor zwei Jahren wieder seine Ausnahmestellung in der Region bewiesen hat. Diesmal wollte der Verein mit einem Mix aus Klassik, Rock, Pop, Soul und Swing den „perfekten Brückenschlag zwischen den verschiedenen Musikrichtungen schaffen“.

Den Brückenschlag haben die 65 Bühnenmusikern geschafft. Spätestens im zweiten Teil des Abends ist der Funke auf die Gäste im Saal übergesprungen. „Wir haben die Show gerockt und das Publikum gekriegt“, strahlte Mathias Wehr unmittelbar nach der ersten Aufführung. Der musikalische Gesamtleiter war „begeistert von der Show und Stimmung“ und gestand: „Wir sind alle rundum zufrieden“. „Es hat Spaß gemacht“, fügte er noch hinzu.

Der Spaß war ihm schon auf der Bühne anzusehen gewesen. „Alle hören auf das Kommando des Dirigenten des Symphonischen Blasorchesters“, hatte Moderator Johannes Keppner verraten und so führte Wehr nicht nur sein eigenes Orchester. Seinem Können ordneten sich auch die Profimusiker um Jan Reinelt und die beiden Sänger Sacha Lien und Brigitte Hennig (Illa) unter. Es war schon eine Freude, dem glücklichen Dirigenten bei diesem großen Spektakel hochklassiger Musik zuschauen zu dürfen.

„Ich bin so dankbar, dass ich hier mitmachen durfte“, zeigte sich auch Sängerin Illa ergriffen. „Wahnsinn, diese Perfektion“, schüttelte sie ungläubig den Kopf und reihte sich damit ein in das Staunen der Gäste. Perfekt und genial, diese Worte waren stets zu hören. Sie betrafen nicht nur den musikalischen Bereich. Vor allem die Technik von „Rixx-Eventtechnik“ um Projektleiter Florian Wolf für Bühne, Licht und Ton faszinierte. Die Organisation rund um den Event und das Ambiente in der zum Konzertsaal umgebauten Mehrzweckhalle erstaunten die Gäste.

Auch Moderator Keppner in seinem weißen Anzug vermittelte, dass im kleinen Unterpleichfeld Großstadtflair zu finden war. Keppner wurde nicht müde, auf die Unikate der Noten, das gewisse Etwas, Bestleistungen, Superlativen der Vorbilder, besondere Rosinen im Programmverlauf oder Lobeshymnen auf die Akteure hinzuweisen. Und sowohl Sascha Lien als auch Illa verkörperten Klasse, Stil und erstklassige Bühnenunterhaltung.

Wenn Lieder wie „Simply the best“, „Beat it“, „Who wants to live forever“, “We are family”, “The Show must go on” oder “Let me entertain you” so phantastisch präsentiert werden, ist es nicht verwunderlich, dass die Gäste begeistert waren. „Es war ein Highlight mit riesigem Aufwand“, resümiert Projektleiter Kleinhenz. Aber er sei sich sicher, „dass solche Projekte der ganzen Szene hier gut tun“.

(Text und Bilder: Irene Konrad)


kommentieren…