// weihnachtsgruß des bürgermeisters

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Neues Jahr – neues Glück! Neues Jahr – neue Ziele! Wer weiß schon, was das neue Jahr uns bringt. Niemand kann voraus schauen. Niemand kann erahnen, was da auf uns zukommt. Wir wissen nur was war und was jetzt ist. Egal in welchen Belangen. Heute noch sind wir gesund. Heute noch haben wir genügend Geld auf der Bank. Und heute herrscht noch Frieden in unserem Land. Seien wir doch einfach glücklich im Hier und Jetzt. Denken wir noch nicht an das, was kommen mag. An das, was wir vielleicht, egal wie, mit aller Macht sowieso nicht ändern können.

Schauen wir ein bisschen über den Tellerrand hinaus. Etwas weiter als über die Gemarkungsgrenzen unserer Gemeinde, die ja seit einiger Zeit mit „Grüß Gott in Unterpleichfeld“ akribisch abgesteckt sind. Zu den Schlagzeilen des Jahres 2017 gehören sicherlich die zahlreichen Terroranschläge wie auf der Promenade La Rambla in Barcelona, das schreckliche Erdbeben in Mexiko und der unfassbare Massenmord in Las Vegas.  Die Tropenstürme „Irma“ und „Maria“ verwüsten die Karibik, der Hurrikan „Harvey“ tat es gleich im US-Bundesstaat Texas.  Und nicht zu vergessen der Fipronil-Skandal, der Abgasskandal und der Skandal im Streit um Glyphosat.

Doch wollen wir das alles sehen? Müssen wir uns damit beschäftigen? Ich werde die Diskussion nicht vergessen, die auf einem Radiosender angeboten wurde, weil am Abend zuvor eine Eilmeldung über einen Terroranschlag die Zuschauer aus ihrem Sonntags-Tatort riss. Da hieß es: Wenn ich Nachrichten anschauen möchte, dann schalte ich einen Nachrichtensender ein. Wenn ich Tatort schauen möchte, dann schalte ich Tatort ein und möchte nicht gestört werden. Eine Äußerung, über die man sicherlich nachdenken kann.

Fakt ist: Wir können uns den Nachrichten, ob gut oder schlecht kaum noch entziehen. Und wollen wir es überhaupt? Seien wir doch mal ehrlich: Bei den meisten ploppt es doch zig-mal am Tag in der Jackentasche, in der Handtasche oder im Büro auf dem Schreibtisch – und schon hat man sie in der Hand – „Die nächste Schreckensnachricht“.  Aber vielleicht ist es ja auch etwas Schönes: „Prinz Harry heiratet endlich seine Meghan“. Wenn man das jetzt nicht gewusst hätte!

Gott sei Dank ist es aber noch ein bisschen hin bis zum neuen Jahr 2018. Jetzt kommt erst mal die besinnliche Advents- und Weihnachtszeit.

Die Zeit des „Besinnens“. Jeder weiß, was damit gemeint ist: Sich Ruhe gönnen. Vielleicht über sich selbst nachdenken. Bin ich noch auf dem richtigen Weg? Zieht nicht einfach so die Zeit an mir vorüber? Was ist mir überhaupt wichtig? Über Werte nachdenken, die in unserem hektischen Alltag oft verloren gehen.

„Besinnen“. Die meisten würden es sicherlich gerne tun. Aber wer schafft es heute noch?

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich wünsche Ihnen diese Zeit der Besinnung ganz nach dem Motto: „Zeit hat man nicht. Die nimmt man sich, für das, was einem wichtig ist.“ Wie viel Zeit es letztendlich sein wird, das muss jeder für sich entscheiden. Ich werde es auch versuchen – versprochen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien, vor allem allen Kranken und denjenigen, denen es zurzeit nicht so gut geht  – auch im Namen des Gemeinderates und der Verwaltung – eine schöne Weihnachtszeit, gemütliche und zufriedene Stunden unterm Weihnachtsbaum sowie einen gesunden Start in das Neue Jahr 2018.

Ihr

Alois Fischer

1. Bürgermeister

 

 

 

 

 

 

 

 


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