// breitbandversorgung

// breitbandversorgung

Steckbrief

unterpleichfeldausbau (Karte)

 

Breitband

SÖDER ÜBERGIBT 19 FÖRDERBESCHEIDE FÜR SCHNELLES INTERNET IN UNTERFRANKEN
3,6 Millionen Euro Fördermittel

Finanzminister Dr. Markus Söder händigt Förderbescheide zum Breitbandausbau an Bürgermeister Alois Fischer aus.

Breitband Söder

„Auf dem Weg zur Datenautobahn. Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. 19 Gemeinden aus Unterfranken erhalten heute insgesamt 3,6 Millionen Euro Förderung. Damit haben bereits 1.599 Gemeinden und mehr als drei Viertel aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten“, freute sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe der Breitband-Förderbescheide an die Kommunen am Montag (17.7.) in Nürnberg. „Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung – eine bundesweit einzigartige Summe. Unsere Breitbandförderung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums. Der Anschluss an die Datenautobahn stärkt die ländlichen Regionen und die Heimat“, betonte Söder.

Am 1. Juli 2017 startete mit dem Höfebonus die zweite Stufe der bayerischen Gigabit-Initiative. Damit sollen vor allem dünn besiedelte Flecken Bayerns mit Glasfaser (FTTB) erschlossen werden. „Auch die letzten weißen Flecken auf der Landkarte Bayerns wollen wir an die Datenautobahn anschließen. Das sind vor allem Kommunen mit vielen Streusiedlungen und Hoflagen. Gerade diese Gemeinden wollen wir beim Ausbau von noch unversorgten Bereichen zusätzlich unterstützen“, betonte Söder. Im Regierungsbezirk Unterfranken können voraussichtlich 60 Kommunen mit rund 30 Millionen Euro profitieren und bisher unversorgte Bereiche erschließen. Die bisherigen individuellen Förderhöchstbeträge der Kommunen werden verdoppelt. Der Fördersatz wird auf 80 % angehoben. Kommunen mit einem bereits erhöhten Fördersatz von 90 % behalten diesen. „Damit können künftig auch kleine Weiler und Einzelgehöfte an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Bayern braucht flächendeckend schnelles Internet“, so Söder.

Die Gemeinden in Unterfranken sind beim Breitbandausbau hoch engagiert. Mit 296 Gemeinden befinden sich hier derzeit 96 Prozent im Förderverfahren. 234 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt rund 68,7 Millionen Euro zugesagt. Ein Teil der Fördermittel von maximal 192,25 Millionen Euro für Unterfranken ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets“, appellierte Söder.

Der Ausbau von schnellem Internet ist spürbar angelaufen. Bayernweit sind bereits über 97 % (1.988) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. 1.599 Kommunen starten mit einer Gesamtfördersumme von rund 660 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erreichen. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden über 30.000 km Glasfaserleitungen verlegt. Damit können künftig weitere 640.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt werden, vor allem im ländlichen Raum. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7.700 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten.

Heute wurden weitere 19 Bescheide mit einer Fördersumme von 3,6 Millionen Euro an folgende Gemeinden im Regierungsbezirk Unterfranken übergeben:

Unterpleichfeld: 239.151 €

Thundorf i.Ufr.: 219.814 €
Ebern: 67.598 €
Pfarrweisach: 277.252 €
Iphofen: 273.900 €
Eußenheim: 90.956 €
Mittelsinn: 71.141 €
Thüngen: 79.182 €
Bürgstadt: 54.753 €
Obernburg a.Main: 309.740 €
Heustreu: 115.706 €
Nordheim v.d.Rhön: 401.074 €
Saal a.d.Saale: 439.605 €
Schönau a.d.Brend: 152.879 €
Unsleben: 269.506 €
Gochsheim: 259.545 €
Werneck: 91.879 €
Kleinrinderfeld: 113.185 €
Oberpleichfeld: 81.076 €

 

Übergabe Förderbescheid

PDF Stellungnahme der Gemeinde Unterpleichfeld

Die Entscheidung ist gefallen: Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Internet-Ausbau in Unterpleichfeld gewonnen. Rund 1.150 Haushalte können voraussichtlich ab Ende 2018 Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s (Megabit pro Sekunde) buchen. Die Telekom wird rund 22 Kilometer Glasfaserkabel verlegen und neun Multifunktionsgehäuse aufstellen und mit neuester Technik ausstatten. Das Netz wird dann so leistungsstark sein, dass Telefonieren , Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Die Gemeinde Unterpleichfeld und Telekom haben dazu jetzt einen Vertrag unterschrieben.

„Das Internet ist für Familien und Unternehmen heute unverzichtbar“, sagt Alois Fischer, erster Bürgermeister von Unterpleichfeld. „Nur die Kommune, die eine gute Infrastruktur besitzt, kann sich erfolgreich um die Ansiedlung von Familien und Unternehmen bemühen.“

„Wir danken der Gemeinde Unterpleichfeld für das entgegengebrachte Vertrauen und werden das Projekt zügig umsetzten“, sagt Klaus Markert, Projektleiter der Deutschen Telekom Technik GmbH. „Wir versorgen Unterpleichfeld mit der neuesten Internet-Technik“.

So läuft der Ausbau

Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Parallel wird eine Tiefbau-Firma ausgewählt, Material bestellt und Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Leitungen verlegt und Multifunktionsgehäuse aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom.

So kommt das schnelle Netz ins Haus

Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Um die Kupferleitung schnell zu machen, kommt Vectoring zum Einsatz. Diese Technik beseitigt elektromagnetische Störungen. Dadurch werden beim Hoch- und Herunterladen höhere Bandbreiten erreicht. Es gilt die Faustregel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

Weitere Informationen

Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeit und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren. Das Ausbaugebiet ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht auf der Karte abgebildet. Es besteht aber die Möglichkeit sich als Kunde einzutragen und frühzeitige Info zu erhalten, wenn der Ausbau abgeschlossen ist.

  • http://www.telekom.de/schneller
  • Neukunden: 0800 330 3000 (kostenfrei)
  • Telekom-Kunden: 0800 330 1000 (kostenfrei)
  • Kleine und Mittlere Unternehmen: 0800 330 1300 (kostenfrei)
SONY DSC

v.l. 2. Bürgermeister Klaus Stuntz, 1. Bürgermeister Alois Fischer, Klaus Markert, Andreas Schardt (Deutsche Telekom)

PDF Auswahlentscheidung Bekanntmachung

Teil 2:

Ergebnis des Markterkundungsverfahrens der Gemeinde Unterpleichfeld
im Rahmen der Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von
Hochgeschwindigkeitsnetzen im Freistaat Bayern (BbR)

Ergebnis Markterkundung

Darstellung nach der Markterkundung

Ist-Versorgung – Stand nach der Markterkundung

 

Auswahlverfahren

Die Gemeinde Unterpleichfeld führt zur Auswahl eines Netzbetreibers, der mit einem öffentlichen Zuschuss den Aufbau und Betrieb eines NGA-Netzes realisieren kann, ein offenes, transparentes und diskriminierungsfreies Auswahlverfahren aufgrund förderrechtlicher Vorgaben gemäß Nr. 5 der Breitbandrichtlinie – BbR – (herunterladbar unter www.schnelles-internet.bayern.de) durch. Eine förmliche Ausschreibungspflicht aufgrund Vergaberechts besteht nicht, so dass auch der Rechtsweg zu den Vergabekammern nicht eröffnet ist.

Die Bewerber haben Gelegenheit, bis zum Ablauf der Angebotsfrist am 11.07.2016 ein Angebot abzugeben. Die Gemeinde hat die Möglichkeit, Verhandlungen mit den Bietern durchzuführen und wählt anhand der genannten Wertungskriterien das wirtschaftlichste Angebot für den Zuschlag aus.

Darstellung des Ausbaugebiets

Ausbau

Bekanntmachung

Auswahlverfahren

Wertungsvorgaben

 

__________________________________________________________________________________________________________________________

Teil 1:

Die Gemeinde Unterpleichfeld hat die aktuelle Versorgung mit Breitbanddiensten im Download und Upload anhand öffentlich zugänglicher Quellen erfasst und ein vorläufiges Ausbaugebiet festgelegt, in denen Bedarf für den Ausbau eines Netzes der nächsten Generation (NGA-Netze) besteht.

Aktuelle Breitbandversorgung

PDF Breitbandversorgung

Download/ Upload

(Mbit/s)

< = 15 Mbit/s/

1 Mbit/s und weniger

> 15 Mbit/s bis

< 30 Mbit/s/

1 Mbit/s

> = 30 Mbit/s/

2 Mbit/s und mehr

Ja Nein z.T. Ja Nein z.T. Ja Nein z.T.
Burggrumbach x x x
Hilpertshausen x x x
Ruprechtshausen x x x
Unterpleichfeld x x x

Markterkundung

Bevor Fördermittel eingesetzt werden können, hat die Gemeinde Unterpleichfeld gemäß Nr. 4.3 BbR zu ermitteln, ob private Investoren einen eigenwirtschaftlichen flächendeckenden Ausbau eines NGA-Netzes im vorläufigen Ausbaugebiet vorsehen. Erst wenn dies nicht der Fall ist, kann die Gemeinde ein Auswahlverfahren zur Bestimmung eines dann geförderten Anbieters durchführen.

PDF Markterkundung Bekanntmachung

Informationen zum Breitbandausbau erhalten Sie bei Herrn Werner Wunderling, Tel.: 09367/9080-80   Mail: wunderling@unterpleichfeld.bayern.de

 


11 Kommentare


  1. Moin VDSL Liebhaber,

    Stimmt, das habe ich ganz vergessen. Die Telekom darf ja nun auch Vectoring im Nahbereich(HVT) einsetzen.

    Ich habe hier eine interessante Information bekommen. Allerdings weiß ich nicht, was da dran ist. Anscheinend ist er Techniker bei der Telekom. Der hat mir im T-com Forum geschrieben.

    „Da, wo jetzt signalisiert wird, dass 50 Mbit/s ausgebaut werden, kommen tatsächlich 100 Mbit/s und später in Quartal 3/2018 sogar 250 Mbit/s, weil die EU-Kommission der Telekom erlaubt hat, auch in Fördergebieten ALLE Beschleuniger wie Vectoring, Super-Vectoring, G.fast und Co einzusetzen, wo bisher nur 50 Mbit/s erlaubt waren. Jetzt wird nur noch mit der Bundesnetzagentur verhandelt, da man die Förderbedingungen in allen Förderprogrammen ändern muss, um diese neuen Verfahren zuzulassen. An sich ist Vectoring und Super-Vectoring in Fördergebieten beschlossene Sache. Früheste Schaltungstermine sind um Weihnachten herum, realistisch ist eine Zulassung im 1. Quartal 2018. Im Mai 2018 wird also schon ab Start zu 99,9 % VDSL100 eingeschaltet und die Netzkarten für 250 Mbit/s sind dann auch schon verbaut. Der geplante Marktstart davon ist zur IFA 2018 Anfang September und in VDSL-Neubaugebieten wird in der Zentrale nur ein Knöpfchen gedrückt und schon geht es mit 250 Mbit/s…“

    Lassen wir uns mal überraschen, ob diese Informationen korrekt sind.

    LG

  2. Hallo Manuel,
    Ich gehe schwer davon aus, das der bereits mit einem MFG überbauten KVZ nicht in den geförderten Breitbandausbau der kompletten Gemeinde fällt, sondern in den unabhängig von der Telekom stattfindenden Vectoring-/VDSL-HVT-Nahbereichsausbau. Der KVZ in der Schloßweth wurde auch bereits getauscht, welcher mit großer Wahrscheinlichkeit auch in den HVT-Nahbereich fällt. Einfach mal „Nahbereichsausbau der Telekom“ googeln für mehr Infos. Natürlich hoffe ich ebenfalls das sich jetzt langsam mal etwas tut und mit dem Ausbau begonnen wird!
    Beste Grüße

  3. Schau doch mal vor zur Sparkasse 😉 An der Seite wurde schon ein Outdoor DSLAM aufgebaut mit der Aufschrift „Ich stehe (hier) für schnelles Internet“. Der alte Kabelverzweiger ist schon weg. D.h es wird bereits gearbeitet 😉

    LG

  4. Hi,

    gibt’s einen Zeitplan? Wann mit den Arbeiten begonnen wird?

    Grüße

    Ben

  5. Guten Abend VDSL Lieberhaber,

    Nicht nur die Bürger von Oberpleichfeld haben schnelles Internet.

    Mittlerweile sind alle Dörfer im nördlichen Landkreis auf 50 MBit/s ausgebaut. Nur Unterpleichfeld und Rimpar fehlen noch. Die 1 GBit/s kann man selbstverständlich nur über Glasfaser erreichen. Aber mit Super Vectoring kann man in Zukunft 300 MBit/s über Kupferleitungen erreichen. (Im Umkreis von 300-500 Metern vom DSLAM)

    Mit G.Fast sind in Zukunft über die Kupferleitung sogar 800 Mbit/s – 1 GBit/s möglich. Das ganze wurde auch schon von Alcatel Lucent getestet. Allerdings nur in einem Umkreis von 70-100 Metern. D.h wer zu weit vom DSLAM(Verteiler) wohnt, wird natürlich nicht mehr die volle Leistung bekommen. Hier wollen die Anbieter ( vor allem die Telekom) enorm Geld sparen. Klar, Glaserfaser bis ins Haus verlegen( FTTH) kostet wesentlich mehr Geld als einfach ein paar Linecards auszutauschen.

    Der Nachteil von Vectoring : Vectoring kann nur von einem Anbieter geschaltet werdet. D.h hat die Telekom Vectoring freigeschaltet können das auch nur die Telekom Kunden nutzen. Das finden die anderen Anbieter natürlich nicht gut. Und natürlich funktioniert Vectoring nur auf eine bestimmte Distanz. Wir werden wohl in den nächsten Jahren mit 50 MBit/s auskommen müssen. Für 1-2 Personen mag VDSL 50 MBit/s reichen. Aber wenn mehrere Leute im Haus das Internet nutzen ( Konsole, PC, Streaming Netflix/Amazon, Smartphones, Smart TV) dann reichen die 50 MBit/s definitiv nicht! Für einen 4K Stream benötigt man bereits 25 MBit/s im Download. Und ich schaue schon einige Serien per Amazon in 4k.

    Ich bin aktuell sehr zufrieden mit meinem Hybrid Tarif. Abends und Vormittags kommen teilweise sogar 51 MBit/s an. Ich habe volle LTE Signalstärke und der Mast scheint nicht ganz ausgelastet zu sein. Und ich habe nie abbrüche! Vorher hatte ich nur 3 MBit/s im Download und 2 MBit/s im Upload.

    Einen schönen Abend noch

    LG

  6. VDSL Liebhaber

    Hallo Zusammen,

    wie bereits von „Hybrid Kunde“ erwähnt wird das Ausbaugebiet auf der Telekom Ausbaukarte erst angezeigt, sobald alle Verträge vollständig unterzeichnet sind und die Planungsarbeiten der DTAG fortgeschritten sind, bzw. fertig sind. Erst kurz vor dem wirklichen Baubeginn ist es dann in der Ausbaukarte ersichtlich.

    Hybrid ist für Telekom-Kunden in ländlichen Gebieten eine gute Übergangslösung, jedoch abhängig vom jeweiligen Standort des Kudnen. („Beim Nachbar verfügbar – bei mir nicht“)
    Weitere Faktoren wie Auslastung der LTE-Funkzelle, usw.. spielen eine wichtige Rolle. (LTE-Verfügbarkeit ist ein Muss – mind. LTE 800!)

    Das sogennante Förderverfahren „schnelles-internet-in-bayern“ ist der Auslöser für die Begrezung der Maximalbandbreite auf 50 M/Bits im Down- und 10 M/Bits im Upload…
    -> Da beim Einsatz der Vecotring-Technologie es keinem Alternativen Anbieter möglich ist, seine Technik in die Telekom Vermittlungsstandorte (Multifunktionsgehäuse) einzubauen. Und es so Wettbewerbsverzerrung wäre im Angesicht der Bundesnetzagentur, etc….

    „Es gibt mittlerweile schon 1 GBit/s Anschlüsse.“ – Hierbei ist zu bedenken das diese Geschindigkeiten in den meisten Fällen nicht durch herkömmliche Kupfer-Leitungen realisiert werden können. Dazu muss ein gesamtes Glasfaser (FTTH-Netz) augebaut werden, welches sehr kostspielig ist (NIEMAND will 1000€ für einen Internt-Anschluss bezahlen, wenn ihm im Moment doch 50 M/Bit über die Kupfer-DA ausreichen). Zudem ist es ein enormer Audwand im Wohnhaus des Kunden, da Netzwerkkabel gezogen werden müssen und im Keller ein Glasfaser-Abschluss installiert werden muss!

    Zum Schluss noch zur Aussage von „Schneider“ – Oberpleichfelds Bürger besitzen die Möglichkeit einen schnellen Breitband-Zugang zu nutzen. Jedoch nicht über die Telekom! Oberpleichfeld wurde vor ein paar Jahren vom Reginalen-Anbieter „DSL-Mobil“ ausgebaut, was sogar 100 M/Bit (Vectoring) Anschlüsse in Oberpleichfeld möglich macht!

    Viele Grüße

  7. Guten Tag Herr Schneider,

    Auf der Ausbaukarte der Telekom wird die Gemeinde erst auftauchen sobald ALLE Verträge unterzeichnet worden sind und die Planungen abgeschlossen sind. Und auch dann kann es noch dauern bis die Telekom das ganze in ihr System aufnimmt.

    Soweit ich weiß wurden noch KEINE Verträge unterzeichnet. Die 50.000 € reichen nicht für den Ausbau. Das ist nur ein zusätzliches Fördergeld vom Staat. Es gibt auch noch Fördergelder vom Land Bayern.( siehe http://www.schnelles-internet-in-bayern.de/). Erst wenn die Verträge unterzeichnet worden sind läuft die Zeit. Die Telekom hat dann 12 Monate Zeit um das Projekt fertigzustellen. Der Ortskern von Unterpleichfeld ist bereits mit VDSL versorgt. (siehe Ausbaukarte Telekom).

    Die Baumaßnahmen haben ja noch nicht einmal begonnen. Vor 2018 wird das sehr wahrscheinlich nichts mit VDSL. Ich habe zum Glück Magenta Hybrid 50 MBit/s freigeschaltet bekommen. Wovon meist 30-40 MBit/s im Download ankommen und 11 MBit/s im Upload. Ist zumindestens mal eine Zwischenlösung bis das VDSL kommt. Es wäre schön wenn die Telekom gleich Vectoring einsetzen würde. Dazu müssen einfach nur Vectoringfähige Linecards in die Verteiler gesetzt werden. Dann erreicht man bis 100 MBit/s im Download und 40 MBit/s im Upload.

    Aber ich vermute die Telekom baut nur auf 50 MBit/s aus. 50 MBit/s sind leider schon lange nicht mehr „schnell“. Es gibt mittlerweile schon 1 GBit/s Anschlüsse. Super Vectoring Anschlüsse wird es ebenfalls bald geben (2018). Dann sind über die Kupferleitung bis 300 MBit/s im Download und 100 Mbit/s im Upload drin. Ist alles nur eine Frage des Geldes. Und die Gemeinden haben eben häufig kein Geld übrig für schnelles Internet. Und die Telekom investiert von sich aus nicht in kleine Gemeinden.

    LG
    Ein Bürger der Gemeinde

  8. Guten Abend. Ich habe mich soeben auf der Homepage der Telekom erkundigt. Und musste mit erschrecken feststellen, dass lt. dieser Website: http://www.telekom.de/breitbandausbau-deutschland die Neubaugebiete, sowie die Siedlung oberhalb des Altortes noch nicht einmal Planungsstatus erlangt haben. Lesen durfte ich auf der Homepage allerdings, dass Unterpleichfeld 50.000 Euro Fördergelder erhalten hat.

    Hier die Frage, wie kann es sein, dass alle Nachbarorte (Ausnahme Oberpleichfeld) eine viel höhere Internetverbindung aufweisen, wie Unterpleichfeld. Und dies, obwohl in unserer Ortschaft immer mehr Gewerbe und junge Familien ansässig werden.

    Ich würde mir wünschen, dass hier die Gemeinde bei den Verantwortlichen energischer auf den schnellen Ausbau hinwirkt. Die Zeiten haben sich geändert. Schnelles Internet mit hoher Bandbreite ist heutzutage ein Muss. Es wäre schade, wenn die niedrige Bandbreite letztlich weitere neue Einwohner abschreckt, von dementsprechenden Gewerbe ganz zu schweigen.

    mfg
    Schneider

  9. Guten Abend,

    Ich zitiere : „Die Planung des Breitbandausbaus ist fertig und steht in den Startlöchern für die Umsetzung im Jahr 2017.“

    Die Gemeinde Unterpleichfeld kooperiert anscheinend mit der Telekom. Zumindestens habe ich das von einem „Vögelchen“ gehört. Dieses Jahr werden Sie denke ich nicht mehr mit dem Ausbau beginnen. Es sind ja schließlich nur noch 4 Wochen bis 2017. Hier können Sie sich informieren: http://schnelles-internet-in-bayern.de/ Klicken Sie auf *Kommunen im Verfahren* und anschließend auf *Übersicht Förderprozess in Tabellenform*. Dann nur noch den Landkreis Würzburg auswählen. Unterpleichfeld ist ziemlich weit unten. Hier können Sie die einzelnen Förderschritte sehen.

    Und hier können Sie die Ausbaukarte sehen: http://www.telekom.de/breitbandausbau-deutschland .Einfach nach unten scrollen. Dort erscheint irgendwann eine Karte wo man die Postleitzahl eingeben kann. Dort sieht man nach einer gewissen Zeit auch den Ausbaustatus in der Region und wann die Baumaßnahmen voraussichtlich abgeschlossen sind. Einfach überall das Häckchen entfernen bis auf VDSL 50 mbit/s. Dann sehen Sie wo im Landkreis Würzburg bereits VDSL 50 mbit/s verfügbar ist.

    Liebe Grüße
    Manuel F.

  10. Guten Tag,

    wie ist denn der aktuelle Stand (November 2016)?

    Wann wird mit dem Ausbau angefangen?

    Grüße

    Benjamin

  11. Telekom_Kunde

    Guten Abend,

    Ich freue mich über den Breitbandausbau in der Gemeinde Unterpleichfeld. Aktuell sind in den Ortsteilen von Unterpleichfeld nicht mehr als DSL RAM 6000 ip möglich. Und von den 6000 kbit/s kommen gerade mal 3000 kbit/s an! Andere Länder haben uns schon lange überholt was den Breitbandausbau angeht. Selbst Rumänien hat mehr Glasfaseranschlüsse als Deutschland.Ich hoffe das ganze wird in Unterpleichfeld + Ortsteile später per Vectoring auch noch auf 100 mbit/s ausgebaut.Denn 50 mbit/s werden bei der steigenden „Nutzeranzahl“ irgendwann nicht mehr ausreichen! Und für alle die sich jetzt fragen “ kommen die 50 mbit/s bei jedem an?“ muss ich ganz klar NEIN sagen. Wer sich also freut “ Juhu, in der Gemeinde Unterpleichfeld gibt es 50 mbit/s für alle“ den muss ich sofort enttäuschen. Die 50 mbit/s werden NICHT bei jedem ankommen! Es kommt nämlich auf die Entfernung zum Verteilerkasten an. Kurze Erklärung : Die Vermittlungsstelle( die wahrscheinlich irgendwo im Ortskern von Unterpleichfeld ist) und die einzelnen Verteiler im Ort bzw den Ortsteilen sind per Glasfaser miteinander verbunden. Und vom Verteiler geht es dann per Kupferkabel weiter zu den Kunden. Das nennt man dann VDSL! Das normale DSL läuft komplett über die alten Kupferkabel. D.h Die Vermittlungsstelle ist per Kupferkabel mit den Verteilern verbunden und vom Verteiler geht es ebenfalls per Kupfer weiter zum Kunden. D.h bei DSL/VDSL kommt es immer darauf an wie weit der Kunde vom Verteiler entfernt ist. Während der Nachbar noch die vollen 50 mbit/s bekommt kann es sein, dass man selbst nur noch 40 Mbit/s oder sogar weniger bekommt. Alle die also 300-500 Meter entfernt vom Verteiler wohnen können sich beruhigt zurücklehnen. Hier kommt meist die volle Bandbreite an.

    Mit der Netztechnologie Vectoring könnte der Datendurchsatz auf bestehenden Kupferleitungen mit vergleichsweise geringem Aufwand verdoppelt werden. Technisch gesehen baut Vectoring auf den Errungenschaften von VDSL 2 auf, das theoretische Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s verspricht. Trotz zum Teil erheblicher elektromagnetischer Störungen, die während der schnellen Übertragung von Daten in der Leitung auftreten, kann das Vectoring diese weitgehend ausschalten.

    Noch in 500 Meter Entfernung vom Verteilerkasten lassen sich am Ende einer Kupferader Geschwindigkeiten von 100 Mbit/s realisieren. Das ist mit der aktuellen VDSL-Technik leider nicht möglich. Um die Kupferleitungen fürs Vectoring fit zu machen, müssen lediglich die Verteilerkästen (DSLAM) aufgerüstet werden. Doch auch das erfordert hohe Investitionen.Aber auch Vectoring sollte nicht die Lösung sein! Man muss in Zukunft einfach mit Glaserfaser arbeiten. D.h Glasfaserkabel vom Verteiler bis zum Kunden verlegen. Das ist natürlich aufwendiger und teurer als die Vectoring Methode. Allerdings kommt man dann auch auf 200 mbit/s und mehr! Und wenn wir in Deutschland aufholen wollen sollten wir langsam damit anfangen.

    Ich hoffe die Gemeinde investiert auch in Zukunft in den Breitbandausbau damit Unterpleichfeld „attraktiv“ bleibt. Die Leute suchen sich heute auch oft einen Wohnort aus wo eine gute Breitbandversorgung vorhanden ist(siehe Bergtheim). Daher sollte auch die Gemeinde Unterpleichfeld nicht den Anschluss verpassen. Der VDSL 50 mbit/s Ausbau ist der erste Schritt. Die Dörfer werden in Zukunft aber alle wachsen und das bedeutet auch automatisch eine höhere Auslastung der Leitungen.

    Zum Schluss noch ein paar Fragen bezüglich der Leitungen/Leerrohre. Wie kommt das schnelle Internet in die Ortsteile Burggrumbach, Rupprechtshausen und Hilpertshausen? Muss man hier die Straße aufgraben um Lehrrohre zu verlegen oder sind hier bereits Lehrrohre im Boden? In Unterpleichfeld ist ja bereits der Ortskern mit VDSL versorgt. In den anderen Ortsteilen müssen überall neue Vermittlungsstellen aufgebaut werden. Ich vermute mal vor 2017 wird das nichts mit VDSL in den anderen Ortsteilen?

    Freundliche Grüße

kommentieren…